Haze ist die spezifische Heilungsbesonderheit der Oberflächenverfahren: eine feine, schleierartige Narbentrübung der obersten Hornhautschichten, die Wochen bis Monate nach PRK/TransPRK auftreten kann.
Das Risiko wächst mit der Abtragstiefe – relevant wird es vor allem bei höheren Korrekturen ab etwa −6 dpt – sowie bei intensiver UV-Exposition in der Heilungsphase. Milder, vorübergehender Früh-Haze ist häufig und stört das Sehen kaum; der seltene späte, dichte Haze kann die Sehqualität mindern.
Bei höheren Korrekturen wird intraoperativ für einige Sekunden Mitomycin C auf das Stroma aufgebracht – das hat die Haze-Raten drastisch gesenkt und ist der Grund, warum die moderne TransPRK auch bei mittleren Myopien wieder eine exzellente Option ist. Dazu gehören konsequente Kortisontropfen nach Schema und – nicht verhandelbar – Sonnenbrille und UV-Disziplin im ersten Sommer.
Frühformen bilden sich unter intensivierter Tropftherapie meist vollständig zurück. Hartnäckige Trübungen lassen sich mit einer erneuten, oberflächlichen Laserung (PTK) plus Mitomycin sehr gut behandeln. Bleibende Sehbeeinträchtigungen sind heute die absolute Ausnahme.
Haze is the healing signature of surface procedures: a fine, veil-like subepithelial scarring that can appear weeks to months after PRK/TransPRK. Risk grows with ablation depth (mainly relevant above about −6 D) and with UV exposure during healing; mild transient early haze is common and rarely disturbs vision, while dense late haze is rare.
Prevention is standard today: intraoperative mitomycin C for a few seconds at higher corrections has cut haze rates drastically – the reason modern TransPRK is an excellent option again even in moderate myopia – plus a consistent steroid-drop regimen and non-negotiable sunglasses/UV discipline in the first summer.
If haze develops: early forms usually resolve fully under intensified drops; persistent opacity responds very well to superficial re-treatment (PTK) with mitomycin. Permanent visual impairment is the absolute exception today.