Beide Verfahren verzichten auf einen Flap – aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Bei der PRK/TransPRK wird das Gewebe an der Oberfläche abgetragen, nachdem das Epithel entfernt wurde. Bei CLEAR bleibt die Oberfläche bis auf einen kleinen Zugang geschlossen; das Gewebe wird als Lentikel aus dem Inneren entnommen.
CLEAR gewinnt beim Komfort deutlich: kaum Schmerzen, brauchbares Sehen nach wenigen Tagen. Die PRK fordert die bekannten zwei bis vier raue Tage und wochenlangen Feinschliff – belohnt aber mit der einfachsten denkbaren Anatomie: keine Grenzfläche, kein Interface, nichts, was je verrutschen könnte.
CLEAR spielt seine Stärken bei moderater bis hoher Myopie aus. Die PRK bleibt erste Wahl bei niedrigen Korrekturen, sehr dünnen Hornhäuten, unregelmäßigen Oberflächen, nach früheren Hornhauteingriffen – und überall dort, wo maximale strukturelle Einfachheit gewünscht ist. Häufig ist die Antwort auch schlicht: Beide wären gut, und sekundäre Faktoren wie Beruf und Erholungszeitfenster geben den Ausschlag.
Both are flap-free – in very different ways. PRK/TransPRK ablates tissue at the surface after epithelial removal; CLEAR removes a lenticule from inside the cornea through a small incision, leaving the surface otherwise closed.
CLEAR clearly wins on comfort: little pain, useful vision within days. PRK demands the familiar two to four rough days and weeks of fine-tuning – but rewards with the simplest possible anatomy: no interface at all.
CLEAR shines in moderate to high myopia; PRK remains first choice for low corrections, very thin corneas, irregular surfaces and after previous corneal surgery. Often both would work – then profession and recovery window decide.